Der geschichtliche Jesus war weder ein Gott noch ein präexistentes himmlisches Wesen, sondern ein großer jüdischer Prophet und ein bescheidender Mensch. Er predigte den gleichen monotheistischen Glauben wie vor ihm Noah, Abraham und Moses (F.m.i).
Jesus betonte die Wichtigkeit der Thora und hat sie auch gelehrt, damit sein Volk danach leben sollte, um das Wohlgefallen Gottes zu erreichen.
Folgende Punkte der Thora sind besonders wichtig:
Die männlichen Kinder beschneiden, um den heiligen Bund mit dem Propheten Abraham zu bestätigen.
Das Verbot, von Gott als unrein deklarierte Speisen zu essen, wie Schweinfleisch, sein Fett und alles was von ihm stammt, und auch alles, was von anderen unreinen Tieren stammt, sowie das Fleisch von reinen Tieren, wenn sie nicht ordnungsgemäß geschächtet sind, und den Verzehr von Blut in jeglicher Form.
Wer also an den Einzigen Gott glaubt und Seine Gesetze respektiert, wird nach seinem Tod mit dem ewigen Aufenthalt im Paradies belohnt. Dies war die Lehre von Jesus und Moses und nichts anderes.
Was die Polytheisten betrifft, ihnen hat der Einzige Gott den Zutritt zum Paradies versperrt.
Jesus hat nie behauptet, ein zweiter Gott neben dem Einzigen Gott zu sein. Er hat auch nicht gelehrt, dass man an seinen Tod am Kreuz glauben soll. Und er hat nie die Trinität (die Lehre von der Dreifaltigkeit) gelehrt. Die Anhänger des Paulus von Tarsus haben sie erst im 4. Jahrhundert in das jetzige Christentum eingeführt.
Das Fundament des monotheistischen Glaubens ist in den ersten drei der Zehn Gebote konzentriert. Man findet sie in 2. Moses 20, 1-7. (Exodus).
 
  1. Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Lande Ägypten, dem Hause der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
  2. Gebot: Du sollst dir kein Gottesbild machen, noch irgendein Abbild von dem, was droben im Himmel oder auf der Erde unten oder in den Wassern unter der Erde ist!
    Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und sollst sie nicht verehren; denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter an den Kindern, bis zum dritten und vierten Geschlecht, bestraft bei denen, die mich hassen. Ich erweise aber meine Gnade bis ins tausendste Geschlecht denen, die mich lieben und meine Gebote halten.
  3. Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt denjenigen nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.
Das Christentum, das Jesus gelehrt hat, war ganz anders als das heutige Christentum.
Denn das Glaubensfundament des heutigen Christentums basiert auf dem Glauben an das Sterben und Auferstehen einer Gottheit, damit die Menschen gerettet werden. Dieser Glaube stammt aus den alten Sonnenkult-Religionen der Griechen und Römer, wie zum Beispiel dem Mithras-Kult.
Es war Paulus von Tarsus, der diesen Glauben auf den jüdischen Propheten Jesus uminterpretiert hat.
Paulus hat außerdem das Gesetz der Thora verworfen und den Propheten Moses kritisiert. Er hat auch für seine Anhänger die Beschneidung verboten und ihnen den Konsum von Schweinfleisch und von anderen unreinen Tieren erlaubt.
Demzufolge widerspricht seine Lehre der von Jesus.
Die Schreiber der vier kanonischen Evangelien waren Anhänger des Paulus und vertraten seine Theologie. Sie haben daher einige Aussagen von Jesus im Lichte der Sichtweise von Paulus interpretiert.
Die Evangelien, die der Lehre von Paulus widersprachen, wurden im 4. Jahrhundert aussortiert und nicht in das Neue Testament aufgenommen, als die Anhänger von Paulus dieses zusammengestellt haben.

Alle folgenden aufgelisteten Fakten sind nachprüfbar:
  1. Der geschichtliche Jesus ist nicht identisch mit dem Jesus des (paulinischen) christlichen Glaubens.

  2. Es ist jedenfalls sicher, dass die historischen Indizien über Jesus nicht mit dem heutigen christlichen Glauben übereinstimmen. Der himmlische Christus ist ein mythisches Wesen, er ist nicht der Prophet Jesus, der in Palästina gelebt hat.

  3. Die Ergebenheit in den Willen Gottes ist eine universale Botschaft, sie ist die Botschaft aller Propheten.

  4. Gott sandte Jesus zum Volk Israel, damit er ihnen ein Beispiel gab, um ihnen die Gottergebenheit zu zeigen und Gottes Sorge für Seine Geschöpfe zu beweisen.

  5. Das Glaubensbekenntnis von Jesus ist die Einheit Gottes (siehe Markus 10:48; Markus 12:29-30; Matthäus 22:37-38; Johannes 17:3).

  6. Die heute zugänglichen alten außerkanonischen christlichen Schriften legen keinen Wert auf die Kreuzigung Jesu. Dazu gehören z.B. die „Didache“, die „clementinischen Homilien“, das „Thomas-Evangelium“ und das „Barnabas-Evangelium“. Die Urchristen, die diese Schriften benutzten, glaubten wohl nicht an die Erlösung durch die umstrittene Kreuzigung und Auferstehung Jesu. Viele wussten, dass er nicht am Kreuz starb.

  7. Das heutige Christentum war ursprünglich eine Sekte, eine Abspaltung von der Urgemeinde in Jerusalem. Paulus von Tarsus hat sie nach seinem Streit mit den Uraposteln gegründet. Dann hat er seine Lehren bei den Griechen verbreitet. Diese haben sie akzeptiert, weil sie ihren eigenen Religionen ähnelte.

  8. Die Urkirche von Jerusalem wurde bis zum Jahr 135 n. Chr. von Judenchristen (Ebioniten) geleitet, bis die Römer sie zusammen mit den Juden von dort vertrieben haben. Das Betreten Jerusalems wurde ihnen bei Todesstrafe verboten. Die Anhänger dieser Urkirche lehrten das Evangelium von Jesus (seine Worte), nicht die Lehre von Paulus.

  9. Paulus hat seinen fundamentalen Glauben an einen himmlischen „Sohn Gottes“, der starb und auferstand, von den griechischen Religionen seiner Zeit übernommen und auf Jesus angewendet. Damals haben die Griechen verschiedene Söhne Gottes verehrt, die vom Himmel kamen und von menschlichen Frauen geboren wurden, wie Mithras, Herakles, Dionysos, Attis usw. Der Mithras-Kult war damals in Tarsus, der Heimatstadt des Paulus, verbreitet, und er hat eine starke Ähnlichkeit mit der Lehre von Paulus.

  10. Der Jesus, den Paulus gepredigt hat, ist ein mythisches Wesen, das mit dem historischen Jesus von Nazareth nicht identisch ist, nur der Name ist gleich.

  11. Die Anhänger des Paulus konnten den Jesus ihres Glaubens Jahrhunderte lang nicht mit dem geschichtlichen Jesus in Einklang bringen, weil die Widersprüche zwischen diesen beiden riesengroß sind. Schließlich haben sie eine Doppelnatur für Jesus erfunden, nach dem Muster der alten griechischen Götter. Auf dem Konzil von Chalcedon im Jahr 451 n. Chr. wurde dann entschieden, dass Jesus ein wahrer Mensch und gleichzeitig ein wahrer Gott sei. Diese Entscheidung wurde als offizielle Glaubensgrundlage festgelegt.

  12. Am Anfang des Christentums gab es viele verschiedene Evangelien, die Forschung beziffert sie auf ca. 50 Stück, von denen mindestens zwölf namentlich erwähnt sind. Nur vier davon wurden in das Neue Testament aufgenommen.

  13. Als Athanasius, der Bischof von Alexandria, im Jahr 367 n. Chr. die 27 Schriften ausgewählt hat, die nach seiner Meinung das Neue Testament bilden sollten, hat er auch angeordnet, alle anderen Schriften in Ägypten zu vernichten. Athanasius war ein Verfechter der Göttlichkeit Jesu und der Trinität. Er hat auch am Konzil von Nicäa teilgenommen. Er war auch derjenige, der die Trinität des Horus-Kultes der alten Ägypter in das Christentum eingeführt hat.

  14. Der römische Kaiser Konstantin I. hat auf dem Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) das paulinische Christentum (Katholizismus) unterstützt, weil es verblüffende Ähnlichkeit mit seinem eigenen Glauben, dem Mithras-Kult, hatte. Er war nämlich der Oberpriester des Mithras-Kultes. Damals war der Mithras-Kult (Sol Invictus) römische Staatsreligion.
    Am Ende des Konzils von Nicäa hat er angeordnet, alle Bibeln zu vernichten, die die Göttlichkeit Jesu leugnen, daraufhin wurden ca. 270 Bibeln verbrannt.

  15. Am 27. Februar 380 hat der katholische römische Kaiser Theodosius I. per Gesetz den Katholizismus als Staatsreligion deklariert und an der Staatsmacht beteiligt. Seitdem durfte die katholische Kirche überall im Römischen Reich ihre Gegner verfolgen und unterdrücken, und so ist es auch geblieben.

  16. Ab dem 4. Jahrhundert n. Chr. hat das paulinische Christentum (der Katholizismus) nach und nach zahlreiche Elemente aus dem Heidentum übernommen: den Sonntag als Feiertag, Weihnachten als Geburtstag Jesu (obwohl er am Ende des Sommers geboren ist), die Verehrung der Maria als Mutter Gottes, die Verehrung der Heiligen, den Bilderkult, usw.

  17. Wenn man die Aussagen des geschichtlichen Jesus in den Schriften des Neuen Testaments liest, stellt man fest, dass er immer wieder seine menschliche Natur betonte. Er hat niemals die Menschen aufgefordert, ihn als Gott anzubeten. Er selbst hat mit seiner Stirn auf dem Boden zu Gott gebetet

  18. Jesus hat, wie oben schon erwähnt, das Gesetz der Thora praktiziert und selber gelehrt, und er hat seine Zuhörer aufgefordert, dies auch zu tun (siehe Matthäus 5:18-19).
    Jesus wollte es niemals abschaffen. Er hat nur die von den jüdischen Priestern eingeführten Traditionen abgelehnt (siehe Matthäus 23:23). Sein Nachfolger, Jakobus der Gerechte, war der Leiter der Urgemeinde in Jerusalem und hat das Gleiche wie Jesus gelehrt (siehe Jakobusbrief 2:10 im Neuen Testament der Bibel).

  19. Jesus hat Wert darauf gelegt, dass die Menschen Gottes Geboten gehorchen (siehe Markus 10: 17-19 und Matth. 19:17), damit sie das Ewige Leben (Paradies) erlangen.
    Er hat nicht gepredigt, dass die Erlösung durch seinen Tod am Kreuz erreicht wird.

  20. Im Alten Testament der Bibel ist der Begriff „Sohn Gottes“ nur ein Ehrentitel für einen gottergebenen Menschen, der Gottes Freund geworden ist.
    Jesus hat diesen Begriff wie das Alten Testament im übertragenen Sinn für sich benutzt.

  21. Jesus warnte vor falschen Propheten (aus dem christlichen Lager), die seine Lehre entstellen und in seinem Namen sprechen würden, und sagte, dass am Ende der Zeit, wenn er wiederkommt, sein Zorn diese treffen wird. Nur diejenigen, die dem Willen des Einzigen Gottes folgen, werden gerettet (siehe Matthäus 7: 15 und 21-23).

  22. Paulus von Tarsus kannte den geschichtlichen Jesus nicht persönlich, und er hat sich für seine Lehre und sein Leben niemals interessiert. Für ihn war Jesus ein himmlisches Wesen, das auf die Erde kam und selbst die Gestalt eines Menschen angenommen hat. Seine einzige Aufgabe war es, als Opfer am Kreuz zu sterben, um die Sünden der Menschen auf sich zu nehmen, aufzuerstehen und wieder in den Himmel aufzufahren. Diese Lehre hat Paulus eins zu eins vom Sonnenkult des Mithras übernommen.
    Er predigte den Menschen genau das Gegenteil von dem, was Jesus und die Urapostel lehrten. Er hat geschrieben, dass die anderen Apostel einen anderen Jesus und ein anderes Evangelium verkündeten als er (siehe 2. Korinther 11:3-5).
    Er hat das Evangelium von Jesus, das die Missionare der Urapostel predigten, kategorisch abgelehnt, für ihn gab es kein anderes Evangelium als sein eigenes (siehe Galater 1: 11-12). Und er hat diese Missionare beschimpft und seine Anhänger vor ihnen gewarnt, damit sie ihnen keinen Glauben schenken (siehe 2. Korinther 11:13; Galater 5:12 und Philipper 3:2). Diese Missionare waren in den Gebieten von Paulus aktiv und haben seine Lehren in Zweifel gezogen.

  23. Paulus hat die Thora als Fluch betrachtet, und er hat sie für seine Anhänger abgeschafft, ohne Wissen und Einverständnis von Jesus.

  24. Das Jesusbild des heutigen christlichen Glaubens stammt von Paulus und seinen Nachfolgern.

  25. Als Jesus gemerkt hat, dass ihn die Juden in Palästina abgelehnt haben, hat er ihnen gesagt, dass das Reich Gottes ihnen weggenommen und einem anderen Volk gegeben werden wird, das es verdient hat.

  26. Jesus hat die Ankunft eines „Trösters“ (Paraklet) angekündigt, der nach ihm kommen wird (siehe Johannes 16:7-14). Dieser Tröster sollte öffentlich zu den Menschen sprechen, und er sollte sagen, was ihm von Gott diktiert worden ist. Die heutigen Christen sehen in ihm den „Heiligen Geist“, aber dieser predigte nicht in der Öffentlichkeit. Deshalb passt diese Prophezeiung gar nicht für den „Heiligen Geist“.

  27. Die Judenchristen (Ebioniten) glaubten, dass dieser „Tröster“ (Paraklet) ein realer Prophet aus Fleisch und Blut sei, der nach Jesus kommen wird, und sie haben auf ihn gewartet.

  28. Dieser „Tröster“ ist der Prophet Muhammad (F.m.i.). Die gesamte Beschreibung des „Trösters“ passt hundertprozentig auf ihn. Er predigte in der Öffentlichkeit die Worte Gottes, die der Engel Gabriel ihm diktiert hatte. Er verteidigte Jesus und bestätigte seine Lehre.

  29. Man findet außerdem zahlreiche Prophezeiungen im Alten Testament der Bibel, die auf Muhammad passen und in ihm erfüllt wurden.

  30. Der Einzige Gott (Allah), an den die Muslime glauben, ist derselbe Gott des Alten Testaments, an den auch Jesus glaubte.

  31. Die Muslime glauben an alle Propheten des Alten Testaments und an die Propheten Johannes der Täufer und Jesus.

  32. Wenn man die Glaubensgrundlagen des Korans mit denen des Alten Testaments vergleicht, stellt man fest, dass sie sich gleichen.

  33. Der Prophet Muhammad hat die gleiche Botschaft gepredigt wie Jesus. Er hat außerdem gesagt, dass er der Glaubensbruder von Jesus sei.

  34. Im Koran wird Jesus als einer der großen Propheten dargestellt. Der Koran enthält mindestens 70 Verse, die nur von Jesus und seiner Mutter Maria (F.m.i) sprechen.

  35. Der Glaube der ersten Anhänger Jesu, der sogenannten Judenchristen oder Ebioniten, ist vollständig im Koran erhalten geblieben. Der Koran wiederholt in Kurzform viele Geschichten des Alten Testaments und korrigiert sie an manchen Stellen. Er lehnt z.B. die Verunglimpfung der Propheten ab, wie die Trunkenheit von Noah, den Mord von Moses an einem Ägypter usw., und er verteidigt die Ehre von Maria, der Mutter von Jesus.

  36. Es gibt im Koran viele Verse über die alten Propheten, über gläubige und ungläubige Juden und über gläubige und ungläubige Christen.

  37. Wenn man die echten Worte von Jesus im Neuen Testament und im Koran parallel liest, stellt man fest, dass es viele Ähnlichkeiten gibt. Das betrifft allerdings nicht die fremden Worte, die man ihm in den Mund gelegt hat. Und wenn man den Inhalt vergleicht, sieht man, dass Jesus, wie später auch Muhammad, die Unterwerfung unter den Willen Gottes gepredigt hat.

  38. Die Muslime glauben an die Wundergeburt Jesu ohne Vater.

  39. Sie glauben, dass Jesus mit der Erlaubnis Gottes Wunder gewirkt hat.

  40. Sie glauben, dass Jesus mit der Erlaubnis Gottes Kranke geheilt und Tote auferweckt hat.

  41. Sie glauben, dass Maria die beste Frau der Welt ist.

Fazit:
Wenn man alle oben genannten Fakten betrachtet, dann folgen die heutigen Christen nicht der Lehre von Jesus, obwohl sie das Gegenteil behaupten. Sie laufen Gefahr, den Zorn von Jesus auf sich zu ziehen, wenn er am Ende der Zeit zurückkehrt (siehe Matthäus 7: 15 und 21-23), und den Zugang zum Paradies zu verfehlen.